Begegnungswoche mit ehemaligen Tübinger Juden und ihren Nachkommen

Begegnungswoche mit ehemaligen Tübinger Juden und ihren Nachkommen

Die Geschichtswerkstatt Tübingen und die  Stadt Tübingen luden anläßlich des 80. Jahrestags des nationalsozialistischen Novemberpogroms Frau Doris Doctor, ihre Kinder und Enkel sowie die Famile Marque, Söhne des ehemaligen jüdischen Tübinger Mitbürgers Alfred Wochenmark nebst Kindern und weiteren Angehörigen zu einer Begegnungswoche ein. Das dichte und umfangreiche Programm dieser Begegnung bestand aus mehreren Besuchen in Tübinger Gymnasien. Der Austausch mit Schüler*innen war sehr intensiv und teilweise auch sehr emotional. Schülerinnen, die realisierten, dass ihre Urgroßväter und auch zu den Tätern gehörten, waren darüber zu Tränen gerührt. Stadtrundgänge zu Stationen des Geschichtspfads Tübingen im Nationalsozialismus, mehrere Gesprächs- und Diskussionsrunden mit Vertretern der Stadt und der Bürgerschaft, eine Gedenkstunde mit jüdischen Kaddish, dem Totengebet, das nach 80 Jahren wieder zum ersten Mal am Synagogenplatz abgehalten wurde, ein Besuch auf dem von der Tübinger Gemeinde genutzten jüdischen Friedhofs in Wankheim und die Vorführung des von der Geschichtswerkstatt erstellten Films "Wege der Tübinger Juden" gehörten zu den Programmpunkten.

 

Die Tage wurden auch fotografisch dokumentiert:

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

Montag

Presseecho der Begegnungswoche im Tagblatt:

"Die Welt war ein sehr gefährlicher Ort", 13.11.2018 von Dorothee Hermann , Foto: Ulrich Metz.

 "Emotional bewegte Schüler", 9.11.2018. Autorin Lisa Maria Sporrer und "Im Gespräch mit den Enkeln" von Gernot Stegert.

"Austausch und Tiefgang", 12.11.2018 Autorin Amancay Kappeller

Wir danken für die freundliche Genehmigung durch die Autoren Amancay Kappeller, Dorothee Hermann, dem Fotografen Ulrich Metz, Gernot Stegert und Lisa Maria Sporrer.