Führung: Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus

Datum: 
Mittwoch, 18.10.2017: 16.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz

Treffpunkt: vor der Neuen Aula, Geschwister-Scholl-Platz (früher Wilhelmstraße 7), Tübingen
Führung: Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus
Veranstaltung der Jugendguides der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. 

Führung auf dem jüdischen Friedhof in Wankheim anlässlich des Europäischen Tags der jüdischen Kultur.

Datum: 
Sonntag, 03.09.2017: 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Jüdischer Friedhof Wankheim

Führung auf dem jüdischen Friedhof in Wankheim anlässlich des Europäischen Tags der jüdischen Kultur.
Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Kooperation mit dem Förderverein für jüdische Kultur e.V. 
 

Gesprächsrunde: Berufsverbote in Baden-Württemberg und der Kampf um die Rehabilitierung

Datum: 
Dienstag, 28.03.2017: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Volkshochschule Tübingen, Katharinenstr. 18, Tübingen

Ehemals vom Berufsverbot Betroffene diskutieren mit Klaus Beer, Richter im Ruhestand, die aktuelle Situation in Baden-Württemberg.
Gemeinsame Veranstaltung der vhs Tübingen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes e.V. Tübingen (VVN-BdA) in Zusammenarbeit mit dem DGB AK Tübingen, GEW und IG Metall Reutlingen-Tübingen, der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und dem Tübinger Friedensplenum. 

Vernissage Ausstellung: Berufsverbote. Politische Verfolgung in Deutschland

Datum: 
Freitag, 10.03.2017: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Volkshochschule Tübingen, Katharinenstr. 18

10.03. bis 07.04.2017 im 1. OG der Volkshochschule Tübingen
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo. bis Fr. 08:30 bis 21:00 Uhr, Wochenende: 09:00 bis 17:00 Uhr

Ende der 1960er Jahre stellten Massenproteste an Universitäten und in Betrieben die herrschende Politik in Frage. Westdeutsche Politikerinnen und Politiker wollten diese eindämmen und linke Kritiker mit einschüchternden und abschreckenden Maßnahmen aus dem Öffentlichen Dienst fernhalten. Am 28. Januar 1972 verabschiedete die Ministerpräsidenten-Konferenz den sogenannten Radikalenerlass. Die Ausstellung dokumentiert die Berufsverbote exemplarisch und stellt sie in den Zusammenhang mit der Geschichte der politischen Verfolgung in Deutschland.

Vernissage: Fr, 10.03., 19:00 Uhr Cafeteria

Mit Cornelia Booß-Ziegling, ehemals vom Berufsverbot betroffene Lehrerin und Mitkuratorin der Ausstellung Die Ausstellung ist eine gemeinsame Veranstaltung der vhs Tübingen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes e.V. Tübingen (VVN-BdA), in Zusammenarbeit mit dem DGB AK Tübingen, GEW und IG Metall Reutlingen-Tübingen, der Geschichtswerkstatt Tübingen und dem Tübinger Friedensplenum.

Vortrag „Auf der Suche nach NS-Raubgut in der Sammlung des Stadtmuseums Tübingen“

Datum: 
Dienstag, 21.11.2017: 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10

 Vortrag „Auf der Suche nach NS-Raubgut in der Sammlung des Stadtmuseums Tübingen“ von Dr. Andrea Richter
Dank einer Förderung der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste konnte das Stadtmuseum Tübingen 2015 eine Stelle für Provenienzforschung einrichten. Über zwei Jahre nach Beginn der Recherchen in Tübingens Städtischer
Sammlung gibt es nun viel zu berichten. Auf der Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Raubgut wurde
zur Herkunft von insgesamt über 1000 Einzelobjekten recherchiert, die zwischen 1933 und 1957 in die Städtische Sammlung kamen, um Gegenstände mit belasteter Herkunft gegebenenfalls zurückgeben zu können. Der Vortrag erläutert die Ergebnisse der Forschung anhand verschiedener Einzelbeispiele. Dr. Andrea Richter forscht im Drittmittelprojekt Provenienzforschung des Stadtmuseums Tübingen.

veranstaltet in Kooperation mit dem Stadtmuseum Tübingen und dem Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen 

Vortrag "Meuten, Swings und Edelweißpiraten"

Datum: 
Dienstag, 07.11.2017: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Salzstadel, Madergasse 7, Tübingen

 Vortrag „‚Meuten, Swings und Edelweißpiraten‘:Jugendkultur und Opposition im NS“ von Sascha Lange
Überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pflegten, mit eigenem Dresscode, eigenen Liedern und eigener Freizeitgestaltung. Dafür scheute man auch nicht die direkte Konfrontation mit der Hitlerjugend und drängte teils sogar deren Einfluss zurück. Das Buch „Meuten, Swings & Edelweißpiraten“ bietet erstmalig eine breite Übersicht über oppositionelles bzw. Widerstandsverhalten von Jugendlichen während der NS-Zeit. Der Fokus liegt dabei auf selbstbestimmten, informellen Gruppen. Demgegenüber wird die Entwicklung der HJ aufgezeigt und ihr Scheitern an der Aufgabe, die gesamte deutsche Jugend zu führen. Sascha Lange aus Leipzig ist Buchautor und promovierter Historiker, er arbeitet seit fünfzehn Jahren zu Jugendkulturen im 20. Jahrhundert.
veranstaltet in Kooperation mit dem Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen 

Vortrag „Rechtspopulismus als Alternative für Deutschland?“

Datum: 
Donnerstag, 01.06.2017: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Salzstadel, Madergasse 7, Tübingen

 Vortrag „Rechtspopulismus als Alternative für Deutschland?“ von Lucius Teidelbaum
 Nach dem Einzug in mehrere Landesparlamente, ins Europaparlament und viele Gemeinderäte macht sich die „Alternative für Deutschland“ auf, im Herbst 2017 in den Bundestag einzuziehen. Nach mehreren ideologischen Häutungen wird die Partei von vielen als ‚rechtspopulistisch‘ klassifiziert. Doch was genau bedeutet das und wie sehen die ‚Alternativen‘ der AfD aus?
Zur Geschichte der AfD, einer Analyse ihres Programms und ihrer Strategien sowie zur Einschätzung ihrer Resonanzräume spricht Lucius Teidelbaum, freier Journalist und Buchautor.
veranstaltet in Kooperation mit dem Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen 
 

Die Geschichtswerkstatt Tübingen ist Mitveranstalter des Theaterstücks „Täterinnen. Ein Stück über brave Mädels und Nazi-Omas“, das seit April 2016 im Landestheater Tübingen (LTT) aufgeführt wird und weibliche Täterschaft im Nationalsozialismus und der heutigen rechten Szene zum Gegenstand hat. Das Projekt brachte eine ungewöhnliche Mischung von Akteuren zusammen: den Theaterjugendclub am LTT (tjc), der vorwiegend aus Schülerinnen und Schülern besteht, das Frauentheater Purpur, dessen Mitglieder zwischen 50 und 90 Jahre alt sind, und die Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. Dabei entstand eine spannende Zusammenarbeit zwischen jung und alt zu den Themen Frauen, Gewalt, Nationalsozialismus und Rechtsradikalismus heute.

Die Geschichtswerkstatt arbeitet auf vielfältige Weise am Projekt mit: So gab sie ihre Expertise über einzelne in das Stück aufgenommene lokale NS-Täterinnen, wie die Tübinger Rassenanthropologin Sophie Ehrhardt (1902-1990) oder die ehemalige 'Reichsfrauenführerin' Gertrud Scholtz-Klink (1902-1999), die nach Kriegsende in Bebenhausen bei Tübingen lebte. Mitglieder der Geschichtswerkstatt boten den beiden Theatergruppen auch mit einer historischen Stadtführung einen Überblick über die Lokalgeschichte des Nationalsozialismus und die Tübinger Täterinnen und Täter. Darüber hinaus unterstützt die Geschichtswerkstatt das Theaterprojekt nicht nur selbst finanziell, sondern beantragte auch mit Erfolg eine Projektförderung durch die Landeszentrale für politische Bildung. 

szene-theaterprojekt-taeterinnen_1.jpgTheaterstück "Täterinnen". Foto: David Graeter, Landestheater Tübingen (LTT) 

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​Wir sind, was wir erinnern Ein Plädoyer für Pluralismus, Toleranz und Demokratie

Datum: 
Dienstag, 08.11.2016: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Volkshochschule Tübingen, Katharinenstraße 18, Saal

Vortrag mit Dr. Konrad Görg

70 Jahre nach Auschwitz verspüren viele Menschen angesichts des Themas Holocaust einen Überdruss und gerade Jüngere meinen, dieses Thema gehe sie nichts mehr an. Doch rechtsextreme Sprüche, Aufmärsche gegen Muslime und Brandanschläge auf Asylbewerberheime lassen fragen: Hat man aus der Geschichte denn nichts gelernt? So ist nach wie vor aufzuklären: Was ist damals passiert, wie konnte es passieren? Und: Was können wir heute tun? Diese und andere Fragen zum Antisemitismus der Nationalsozialisten versucht der Arzt Konrad Görg aus Marburg in dem Vortrag zu seiner Anthologie „Wir sind, was wir erinnern“ zu beantworten. Mit dem 2012 in zweiter, erweiterter Auflage erschienen Buch setzt der Autor ein Zeichen gegen das Vergessen und fordert gleichzeitig zivilgesellschaftliches Engagement ein.
Eintritt frei.
Eine Kooperationsveranstaltung der vhs Tübingen und der Geschichtswerkstatt Tübingen.

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Dr. Konrad Görg

Kennen Sie Tübingen: Auf den Spuren von Lilli Zapf.

Datum: 
Montag, 05.09.2016: 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Eberhardskirche, Eugenstraße 24

Stadtführung mit Margit Aldinger, Dr. Hans-Otto Binder und Dr. Martin Ulmer in Zusammenarbeit mit dem Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. 

Europäischer Tag der jüdischen Kultur: Stadtführung „Spuren jüdischen Lebens in Tübingen“

Datum: 
Sonntag, 04.09.2016: 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Synagogenplatz (Gartenstraße 33, Tübingen)

Am europäischen Tag der jüdischen Kultur wird die jüdische Geschichte Tübingens und an einzelne jüdische Bürger und Bürgerinnen erinnert. Auf einer Stadtführung werden u.a. von Jugendguides Stationen der jüdischen Geschichte von 1850 bis 1945 vorgestellt. Die Führung beginnt um 15 Uhr am Synagogenplatz, wo Einzelheiten zur ehemaligen jüdischen Gemeinde und zur heutigen Erinnerungskultur vorgestellt werden. Weitere Stationen sind die Karlstraße mit dem jüdischen Verleger der Tübinger Chronik Albert Weil, der Holzmarkt mit dem einst größten Modegeschäft E. Degginger mit jüdischen Inhabern (heute New Yorker), die Münzgasse mit der ehemaligen Gestapo-Dienststelle, das Schloss, das das „Rassenkundliche Institut“ der Universität beheimatete sowie die Kronenstraße 6, in der die Familie Hirsch lebte und einen Textilwarenladen hatte.
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., Jugendguides der Geschichtswerkstatt und Förderverein für jüdische Kultur Tübingen e.V.

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Englischsprachige Führung "Geschichtspfad zum Nationalsozialismus"

Datum: 
Samstag, 04.06.2016: 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Treffpunkt Neue Aula, Geschwister-Scholl Platz

Führung "Geschichtspfad zum Nationalsozialismus" 
Führung in englischer Sprache  mit Benedict von Bremen 

Führung "Geschichtspfad zum Nationalsozialismus"

Datum: 
Sonntag, 22.05.2016: 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Treffpunkt: Rathaus Tübingen

Führung mit Jens Kolata und Dr. Martin Ulmer

Theaterstück: Täterinnen. Ein Stück über brave Mädels und Nazi-Omas

Datum: 
Montag, 06.06.2016: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Werkstatt, Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen (LTT), Eberhardstr. 6, Tübingen

 Veranstalter: tjc (Theaterjugendclub am LTT) & Frauentheater Purpur in Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.

„Kinder, Küche, Knarre!!!“
Anna und ihre Freunde sind auf Wanderurlaub. Doch eines Morgens steht die Polizei vor dem Zelt der Jugendlichen, um einen Brandanschlag aufzuklären. Rechtsradikale Motive werden vermutet und die Spuren führen zum Zeltplatz der Familie Eberle. Doch weder die Jugendgruppe von Frau Hartmann, noch Oma Weiß mit ihren Enkelinnen, die ebenfalls auf dem Platz übernachten, wollen etwas gesehen haben. Die anfängliche Campingplatzidylle wird immer mehr von politischen Diskussionen überlagert. Charlotte, eine der beiden Enkelinnen, wird misstrauisch und spürt, dass jetzt Zivilcourage nötig wird. Doch Anna sieht die Zeichen nicht. Sie begegnet jungen und alten Nazistinnen ohne sie zu erkennen, trifft die Geister der Vergangenheit und muss sich schließlich zwischen Feigheit und Verantwortung entscheiden.

Zum ersten Mal haben sich das Frauentheater Purpur und der tjc (Theaterjugendclub am LTT) zusammengetan, um gemeinsam ein neues Stück zu erarbeiten. Dabei entstand eine spannende Zusammenarbeit zwischen jung und alt zu den Themen Frauen, Gewalt, Nationalsozialismus und Rechtsradikalismus heute. Ausgehend von persönlichen Fragen wie „Wann war / bin ich gewaltbereit? Wann habe ich Gewalt erlebt?“ erschloss sich die Gruppe langsam historische und aktuelle Hintergründe. Hilfreich war dabei, dass einige Purpur-Frauen als Zeitzeugen über eigene Erlebnisse berichten konnten. Darüber hinaus erhielt das Projekt inhaltliche Unterstützung von der Geschichtswerkstatt Tübingen. Angeregt durch die Bücher „Mädelssache“ von Andrea Röpke und Andreas Speit und „Hitlers Helferinnen“ von Wendy Lower wurde mehrere Biografien rechtsradikaler Täterinnen recherchiert, die im Stück ihren Platz finden und Anna zur Entscheidung drängen.

Das Projekt „Täterinnen“ wird finanziell unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, den LTT-Freunden e.V., der Firma braun-steine GmbH und der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V..

Eintrittpreise:
Vollpreis: 17,00/20,00 €
ermäßigt: 8,50/10,0 €

Führung zum Geschichtspfad Tübingen im Nationalsozialismus

Datum: 
Samstag, 29.04.2017: 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Synagogenplatz, Gartenstrasse 33, Tübingen

Führung zum Geschichtspfad Tübingen im Nationalsozialismus,
Veranstaltung der Jugendguides der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. 
 

Der jüdische Viehhandel in Tübingen und in der Region. Stadtführung und anschließendes Zeitzeugengespräch mit Fredy Kahn

Datum: 
Dienstag, 10.05.2016: 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Synagogenplatz, Gartenstrasse Tübingen

Dienstag, 10. Mai 2016, 18 Uhr, Treffpunkt Synagogenplatz, 19 Uhr VHS Saal

Der jüdische Viehhandel in Tübingen und in der Region.

Stadtführung und anschließendes Zeitzeugengespräch mit Fredy Kahn

Veranstalter: Jugendguides der Geschichtswerkstatt

 

Vortrag: Wer waren die Tübinger Nationalsozialisten?

Datum: 
Donnerstag, 14.07.2016: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Veranstaltungsraum im Kulturamt Tübingen, Nonnengasse 19, Tübingen

Der Erfolg des Buches „Stuttgarter NS-Täterbuch“ inspirierte die Geschichtswerkstatt Tübingen und den Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus, ein ähnliches Projekt zu Tübingen zu starten. In dem Vortrag stellt die Projektgruppe über Tübinger NS-Akteur_innen die Konzeption des geplanten Buches vor und beleuchtet an einzelnen Biografien aus Partei, Polizei und der Justiz deren Rolle im Nationalsozialismus sowie die Nachwirkungen.
Veranstalter:
Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen 

Vortrag: Opfer - Mitläufer - Täter? Der Politikwissenschaftler Theodor Eschenburg zwischen Inszenierung und Historisierung

Datum: 
Donnerstag, 02.06.2016: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Veranstaltungsraum im Kulturamt Tübingen, Nonnengasse 19, Tübingen

Referentin: Dr. Anne Rohstock
Über den Politikwissenschaftler Theodor Eschenburg wird seit 2011 heftig gestritten. War Eschenburg bereits in der Weimarer Republik Demokrat? Oder wandelte sich seine Einstellung erst nach 1945? Wie ist darüber hinaus sein Verhalten im NS zu beurteilen? Anne Rohstock unternimmt es auf der Basis neuer Quellenfunde, Eschenburgs Wirken in der Weimarer Republik und im Dritten Reich historisch einzuordnen.
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen 

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Einweihung des Geschichtspfads Tübingen im Nationalsozialismus

Datum: 
Sonntag, 08.05.2016: 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Rathaus Tübingen

Der Geschichtspfad zum Nationalsozialismus führt in der Innenstadt von Tübingen an 16 Stellen zu authentischen Orten des Nationalsozialismus. Ein Schwerpunkt ist die Ausgrenzung und Verfolgung der früheren jüdischen Bewohner von Tübingen.
Tübingen war schon vor 1933 eine regionale Hochburg des Nationalsozialismus. Die Universität brüstete sich schon 1933 damit, dass sie judenfrei sei. Der Gemeinderat setzte 1933 als erste Stadt reichsweit den sogenannten Freibadbeschluss durch, wonach jüdischen Bürgern der Besuch des Freibads verboten war. Auch einige der am Holocaust und der Deportation jüdischer Bürger an höchster Stelle direkt beteiligten Nationalsozialisten stammten aus Tübingen. Der Geschichtspfad zu Tübingen im Nationalsozialismus behandelt diese und weitere Aspekte der Lokalgeschichte.

An der Konzeption und der Texterstellung waren Mitglieder der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., des Arbeitskreises Universität Tübingen im Nationalsozialismus, der Tübinger Jugendguides, des Jugendgemeinderats Tübingen und des städtischen Kulturamts Tübingen beteiligt. Die Stadt Tübingen beteiligt sich maßgeblich an der Realisierung und der Finanzierung des Geschichtspfades.

veranstaltet von:
Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., Arbeitskreis Universität Tübingen im Nationalsozialismus, Jugendgemeinderat Tübingen, Universitätsstadt Tübingen

Vortrag: Von braunen und anderen Geistern. Die Tübinger Philosophen Max Wundt und Theodor Haering in Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Datum: 
Donnerstag, 28.04.2016: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Veranstaltungsraum im Kulturamt Tübingen, Nonnengasse 19, Tübingen

 Vortrag: Von braunen und anderen Geistern. Die Tübinger Philosophen Max Wundt und Theodor Haering in Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Referent: Dr. Manfred Hantke
Manfred Hantke stellt in seinem Vortrag über die Philosophen an der Tübinger Universität die „Denker von Beruf“ über zwei politische Systeme hinweg vor. Im Mittelpunkt stehen Theodor Haering und Max Wundt. Sie lehnten die Republik ab und bekämpften sie auf unterschiedliche Weise. In der NS-Zeit wirkte insbesondere Haering durch seine Reden und belletristischen Veröffentlichungen auf ein breites Publikum, während Wundt sich der völkischen Begründung von Philosophie verschrieb.
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen

 

 

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