Zwangsarbeit in Tübingen - Eröffnung der Wanderausstellung

Datum: 
Freitag, 08.11.2019: 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10

Zwangsarbeit in Tübingen - Eröffnung der  Wanderausstellung
Zwangsarbeit war auch in Tübingen alltäglich und allgegenwärtig.
Mindestens 1.600 ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus 15 Nationen arbeiteten während des Zweiten Weltkriegs für die Reichsbahn, Industriebetriebe oder die Universität. Die Wanderausstellung des LDNS e.V. informiert
über die Arbeits- und Lebensbedingungen, die rassistische
Hierarchisierung und die Erinnerung an Zwangsarbeit in Tübingen.
Dauer der Ausstellung: 9. November 2019 bis 19. Januar 2020
Geöffnet Dienstag bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei
Eine Veranstaltung des Vereins Lern- und Dokumentationszentrum
zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen

ITZ time to talk: Rechtes Tübingen: damals und heute

Datum: 
Samstag, 07.12.2019: 13.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Zimmertheater, Bursagasse 16, Tübingen

 Öffentlicher Probenauftakt zur Produktion „Der Widerspruch –
Ein Volkslied“. Referenten: Wilfried Setzler, Hans Peter Hellermann,
Martin Ulmer, Elke Thran und Lucius Teidelbaum.
Anmeldung unter: anmeldung@zimmertheater-tuebingen.de
Eine Veranstaltung des ITZ/Zimmertheaters in Kooperation
mit der Geschichtswerkstatt Tübingen

„Volksgemeinschaft“, „Zigeunerforscher“ und „Henker von Belgrad“: Tübingen und der Nationalsozialismus

Datum: 
Sonntag, 27.10.2019: 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10, 72070 Tübingen

Sonntagsführung durch den neuen Raum „Tübingen und der Nationalsozialismus“ in der Dauerausstellung des Stadtmuseums Tübingen mit Benedict von Bremen (wissenschaftlicher Mitarbeiter der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und Mitarbeiter am Raum „Tübingen und der Nationalsozialismus“).

Teilnahme 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. 

Filmvorführung / Movie Screening „Wege der Tübinger Juden“

Datum: 
Montag, 25.11.2019: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen, Karlstraße 3, 72072 Tübingen

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1933 lebten in Tübingen 101 Jüdinnen und Juden. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten gelang 23 Tübinger Jüdinnen und Juden die Flucht nicht mehr; sie wurden Opfer der Shoah. Die anderen waren gezwungen worden, ihre Heimat zu verlassen und ein neues Leben in der Schweiz, den USA oder dem britischen Mandatsgebiet Palästina aufzubauen.

2004 entstand auf der Grundlage von Interviews, die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. zwischen 1999 und 2001 in Tübingen, Israel und den USA geführt hatten, der Film „Wege der Tübinger Juden – Eine Spurensuche“. In ihm kommen ehemalige Tübinger Jüdinnen und Juden zu Wort, die über ihre Kindheit und die Erfahrung der Diskriminierung in Tübingen sowie ihre Fluchtgeschichten erzählen. Viele der Interviewpartnerinnen und -partner sind seit der Erstveröffentlichung verstorben, aber der Film „Wege der Tübinger Juden“ bleibt als ihr Vermächtnis für die nachkommenden Generationen bestehen.

Die Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. zeigt den Film, der dank großzügiger Unterstützung der Universitätsstadt Tübingen 2018 englisch untertitelt (Übersetzung: Benedict von Bremen) und vom Zentrum für Medienkompetenz der Eberhard Karls Universität Tübingen digitalisiert werden konnte, in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Tübinger Reihe „81 Jahre Reichspogromnacht“.

Eintritt frei.

In 1933, 101 Jews lived in Tübingen. After the Nazis had come to power, 23 Tübingen Jews were not able to escape and became victims of the Shoah. The other Tübingen Jews were forced to leave their hometown and start a new life from scratch in Switzerland, the United States, or Mandatory Palestine.

In 2004, the movie “Wege der Tübinger Juden – Eine Spurensuche” (“Paths of Tübingen Jews: A Search for Traces”) was published. It is based on interviews conducted by members of the Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Tübingen, Israel, and the U.S. between 1999 and 2001. In the movie, former Tübingen Jews tell their stories about their childhood years in Tübingen, the experience of being discriminated against under Nazi rule, and how they escaped and started a new life abroad. Many of the interviewees have since passed away, but the movie “Paths of Tübingen Jews” remains their legacy for future generations.

Thanks to generous support by the Universitätsstadt Tübingen, the movie received English subtitles (translation: Benedict von Bremen) and was digitized by the Tübingen University Center for Media Competence in 2018.

The Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., in cooperation with the German-American Institute Tübingen d.a.i, shows the movie in German with English subtitles as a part of Tübingen remembering 81 years of Crystal Night.

Free admission. 

Von „Giovine Europa“ über „Jeune Europe“ zu „Jungeuropa“ - Eine ideologische Zeitreise zu den Europakonzeptionen der Neuen Rechten

Datum: 
Dienstag, 19.11.2019: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Epplehaus, Karlstraße 13, 72072 Tübingen

Von „Giovine Europa“ über „Jeune Europe“ zu „Jungeuropa“ - Eine ideologische Zeitreise zu den Europakonzeptionen der Neuen Rechten
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Vortrag von Volkmar Wölk

In ganz Europa gibt es Parteien der extremen Rechten, die allesamt zuerst nationalistisch sind und die sich zumeist als „europakritisch“ bezeichnen. Und in ganz Europa gibt es eine intellektuelle „Neue“ Rechte, die von ihrem Anbeginn an die Entwicklung von Europakonzeptionen als ein Hauptmerkmal hatte. Sie ist auf der Suche nach Möglichkeiten rechter Politik „jenseits des Nationalismus“. Für sie ist der Nationalstaat gar „eine obsolete Form des Politischen“. Sie reklamiert für sich, das „Junge Europa“ zu repräsentieren, das gegen das alte, verbrauchte Europa der liberalkapitalistischen Demokratien steht. Ihr Europa soll das einer „Dritten Weges“ jenseits von Kapitalismus und Marxismus sein. Volkmar Wölk untersucht die Ideengeschichte der Europastrategien der „Neuen“ Rechten und zeigt deren Wurzeln in den europäischen Faschismen auf.

 

Volkmar Wölk (*1952), lebt in Sachsen und arbeitet dort als Publizist, Übersetzer und Erwachsenenbildner. Mitbegründer der Fachzeitschrift „Der Rechte Rand“ und noch immer deren Autor. Seit vierzig Jahren in der antifaschistischen Arbeit aktiv. Schwerpunkte: Neue Rechte, Europavorstellungen von rechts, Geschichte der Nationalrevolutionäre.

Eintritt frei.

Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und des Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen im Rahmen der Reihe zu 81 Jahre Reichspogromnacht der Universitätsstadt Tübingen. 

Präsentation des Buches "Ausgrenzung, Raub, Vernichtung.

Datum: 
Mittwoch, 25.09.2019: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Gemeindesaal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart

Einladung für die Präsentation des Buches "Ausgrenzung, Raub, Vernichtung. NS-Akteure und >Volksgemeinschaft< gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern." Die öffentliche Veranstaltung findet am 25.September 2019 um 19 Uhr im Saal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg mit Vortrag, Herausgebergespräch und Empfang statt. Aus Sicherheitsgründen ist eine Anmeldung bei der IRGW erforderlich. (siehe Flyer).

Die fast 600seitige Publikation kostet 18 Euro. Sie ist das Ergebnis mehrjähriger Forschung von 28 Autorinnen und Autoren und wird vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb, dem Landesarchiv Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung herausgegeben. 

Flyer zur Veranstaltung

Sinti, Roma und Tübingen- ein Stadtrundgang

Datum: 
Samstag, 29.06.2019: 13.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

beim Schloss in Tübingen

Sinti und Roma sind die am stärksten von Ablehnung bis Hass betroffene Minderheit Deutschlands und Europas. Diese Haltung ist historisch gewachsen und gipfelte in der NS-Zeit im Genozid an über einer halben Million Sinti und Roma.

Tübinger "RassekundlerInnen" haben wesentlich zur theoretischen wie praktischen Grundlage dieses Verbrechens beigetragen.
Im Stadtrundgang werden wir uns nicht nur mit Tübinger AkteurInnen des Verbrechens und den Geschädigten befassen, sondern auch mit der Kontinuität der Verfolgung und dem Kampf um Anerkennung als Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns.
Die Führung der "Jungen Geschichtswerkstatt" ist wie immer kostenlos.

Die Bereitschaftspolizei (Bepo) und die NS-Vergangenheit ihrer Ausbilder – am Beispiel Göppingen

Datum: 
Donnerstag, 09.05.2019: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Salzstadel, Madergasse 7, 72020 Tübingen

Vortrag von Michael Kuckenburg

Die Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. lädt am 9. Mai 2019 um 19:00 Uhr zum Vortrag „Die Bereitschaftspolizei (Bepo) und die NS-Vergangenheit ihrer Ausbilder – am Beispiel Göppingen“ in das Tübinger Salzstadel ein. Vom 5. Dezember 1966 bis zum 10. April 1968 war Michael Kuckenburg Angehöriger der Bereitschaftspolizei Göppingen (II. Abteilung, 5. Hundertschaft, 2. Zug), damals eine halblegale Möglichkeit, den Wehrdienst zu vermeiden. Über mehrere der Polizeiführer gingen Gerüchte herum: Einer sei bei der SS gewesen, ein anderer habe etwas mit Geiselerschießungen zu tun gehabt, aber niemand wusste Genaues. 50 Jahre später hat Michael Kuckenburg recherchiert. Was er herausgefunden hat, ist drastischer als vermutet: Mehrere seiner Vorgesetzten hatten in Einheiten gedient, die Kriegsverbrechen begangen und sich an der Shoah beteiligten hatten; gegen den Chef der Bepo Baden-Württemberg wurde wegen Mordes an Zivilisten in der Toskana ermittelt, aber während der Ermittlungen wurde er nicht suspendiert, sondern befördert. Die personelle Kontinuität hatten direkte Auswirkungen auf die Ausbildung: Es wurde mit Gewehr, Maschinenpistole und Maschinengewehr MG 42 geschossen, der Einsatz von Handgranaten wurde trainiert, die Auflösung von Demonstrationen wurde geübt (die Zeit der Studentenbewegung hatte begonnen) und es gab endlose Formalausbildung. Zudem war das Prinzip der „inneren Führung“ bei der Bereitschaftspolizei nicht einmal deklaratorisch vorhanden. Für den Dienst in und an der Zivilgesellschaft war diese Ausbildung kontraproduktiv.

 

Michael Kuckenburg war Lehrer am Sindelfinger Goldberg-Gymnasium, wo er unter anderem von 1983 bis 1997 die Geschichtswerkstatt leitete und mit seinen SchülerInnen sieben Broschüren und Bücher zur Lokalgeschichte erarbeitete und schrieb. Für dieses Engagement erhielt er 2008 das Bundesverdienstkreuz. Michael Kuckenburg lebt nach seiner Pensionierung in Tübingen und mischt sich dort zivilgesellschaftlich ein.
Eintritt: frei

 

 

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- Michael Kuckenburg

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Michael Kuckenburg als Angehöriger der Bereitschaftspolizei, 1968

Infoveranstaltung zur Rettung des Wankheimer jüdischen Friedhofs

Datum: 
Dienstag, 02.04.2019: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Ev. Gemeindehaus Wankheim, Obere Straße 17

Informationsveranstaltung, Expertengespräch und Diskussion

 

 Der Wankheimer jüdische Friedhof ist ein für die Region Tübingen – Reutlingen bedeutendes Kulturdenkmal. Hier wurden jüdische Bürger von Wankheim im 18. und 19. Jahrhundert und von 1882 bis 1942 jüdische Tübinger beerdigt. Seit über 70 Jahren ist die ehemalige jüdische Begräbnisstätte ein kulturhistorisches Denkmal. Seine Instandhaltung und Pflege ist eine kommunale Aufgabe der Gemeinde Kusterdingen. Die bisherigen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen reichen jedoch nicht aus, da der Verfallsprozess dramatisch fortgeschritten ist:
Viele der 140 Grabmäler sind inzwischen durch schädliche Umwelteinflüsse und mehrere Schändungen zerstört. Zahlreiche Inschriften sind nahezu unleserlich geworden.
Die grundlegende Sanierung ist vordringlich geworden.

Die Bilder zeigen das Grabmal des Leopold Hirsch, links der Zustand von 1995, rechts der dramatisch schlechter gewordenen Zustand von 2018.

Bild klein Leopold Hirsch Grabmal  1995.jpgLeopold Hirsch Grabmal 2018 klein.jpg

Der Förderverein für jüdische Kultur in Tübingen e.V. hat 2018 auf eigene Kosten ein Gutachten zur Schadenserfassung und Sanierung der Grabmale in Auftrag gegeben. Der Kusterdinger Restaurator Fabian Schorer wird über die ersten Ergebnisse der Untersuchung berichten und erste Schritte zur Sanierung vorschlagen. Der Stuttgarter Historiker und Judaist, Frowald Gil Hüttenmeister, Verfasser der umfassenden Dokumentation „Der jüdische Friedhof WANKHEIM“ (1995) wird zur überragenden Bedeutung dieses Kulturdenkmals sprechen.

Förderverein für die jüdische Kultur in Tübingen e.V.
Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.

Unterstützt wird die Veranstaltung von den Evangelischen Kirchengemeinden Wankheim und Kusterdingen sowie vom Verein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V.

Podiumsdiskussion "Ende der Aufklärung. Die offene Wunde NSU"

Datum: 
Dienstag, 08.01.2019: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Museum, Wilhelmstraße 3

Podiumsdiskussion mit dem Journalisten Thumilan Selvakumaran und Rainer Nübel und dem Vorsitzenden des 2. NSU-Untersuchungsauschusses des Bundestags Clemens Bieninger zu dem Buch "Ende der Aufklärung. Die offene Wunde NSU"
Eintritt 8/6 Euro
Eine Veranstaltung von Klöpfer & Meyer Verlag, Schwäbisches Tagblatt, Buchhandlung Osiander und Geschichtswerkstatt Tübingen

Vortrag ‘Aktion Reinhardt. Die Ermordung der polnischen Juden im Holocaust und das Gedenken an den Verlust’ von Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt

Datum: 
Dienstag, 29.01.2019: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Salzstadel, Madergasse 7, Tübingen, Saal im Erdgeschoss

 Unter der Tarnbezeichnung „Aktion Reinhardt“ deportierten die Deutschen Juden aus den Ghettos im besetzten Polen und vergasten sie in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka. Bis November 1943 ermordeten sie dabei annähernd zwei Millionen Menschen, verbrannten die Leichen und vergruben die Asche. Weniger als 150 Menschen überlebten.
In Deutschland ist dieser Teil des Holocaust in weiten Teilen vergessen und verdrängt. Dabei steht die „Aktion Reinhardt“ für die Quintessenz des Hasses und des deutschen Antisemitismus. Sie war die reine Vernichtung ohne irgendwelchen sonstigen „Nutzen“ wie etwa Zwangsarbeit oder pseudomedizinische Experimente. Doch ohne Zeitzeugen und materielle Spuren gibt es schlicht keine Aufmerksamkeit für Geschichte und Gegenwart dieses Teils des Genozids. Verliert hier ein präzedenzloses Verbrechen seine Relevanz?

freier Eintritt
Stephan Lehnstaedt, Dr. phil. habil., ist seit 2016 Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien am Touro College Berlin.
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Kooperation mit dem Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen

Begegnungswoche Sonntag

Do, 11/29/2018 - 13:27 -- p205167
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99-Gespräch-Rathaus

Begegnungswoche Freitag

Do, 11/29/2018 - 13:24 -- p205167
82-Schulbesuch-Freitag
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84-Schulbesuch-Freitag
85-Schulbesuch-Freitag
86-Schulbesuch-Freitag
87-Schulbesuch-Freitag
88-Rathaus-Gedenkveranstaltung
89-Rathaus-Gedenkveranstaltung
90-Rathaus-Gedenkveranstaltung
91-Rathaus-Gedenkveranstaltung
92-Rathaus-Gedenkveranstaltung
93-Rathaus-Gedenkveranstaltung
94-Synagogenplatz
95-Synagogenplatz
96-Synagogenplatz
97-Synagogenplatz
98-Synagogenplatz
99-Synagogenplatz

Begegnungswoche Donnerstag

Do, 11/29/2018 - 13:23 -- p205167
83-Schulbesuch-GS-Schule
84-Schulbesuch-GS-Schule
85-Schulbesuch-GS-Schule
86-Schulbesuch-GS-Schule
87-Schulbesuch-GS-Schule
88-Stadtführung
89-Stadtführung
90-Stadtführung
91-Stadtführung
92-Stadtführung
93-Stadtführung
94-Stadtführung
95-Salzstadel-Kaffeegespräch
96-Salzstadel-Kaffeegespräch
97-Salzstadel-Kaffeegespräch
98-Abendessen
99-Abendessen

Erhard Kroeger. Ein deutschbaltischer Jurist und SS-Mörder. Vortrag von Dr. Matthias Schröder, Münster

Datum: 
Mittwoch, 14.11.2018: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Gemeindehaus Lamm, Am Markt 7, Saal im 1. OG

Vortrag von Dr. Matthias Schröder, Münster

Erhard Kroeger studierte 1922/23 zwei Semester in Tübingen. 1939 bis 1940 leitete der junge Jurist und Führer der nationalsozialistischen Bewegung in Lettland die Umsiedlung von etwa 70.000 Deutschbalten in das von der Wehrmacht besetzte polnische „Wartheland". Seine Darstellung der „Umvolkung" erschien 1967 in einem rechtsextremen Tübinger Verlag. Ab 1941 war Kroeger Führer eines SS-Einsatzkommandos. Später arbeitete er im SS-Hauptamt, zuletzt im Verbindungsstab zur russischen „Wlassow-Armee", die in Münsingen aufgestellt wurde. Seit Mitte der 1950er Jahre lebte der vormalige SS-Standartenführer in Tübingen, wo er auch starb. Er leitete im Internationalen Bund/Jugendsozialwerk, einem in Tübingen entstandenen Resozialisierungs- und Integrationsprojekt für ehemalige HJ-Angehörige, die Referate „Finanzen-Behörden-Recht" sowie „Kontakte zur Wirtschaft". 1962 wurde er verhaftet und 1969 in einem Schwurgerichtsprozess in Tübingen wegen „tateinheitlichbegangenen Morden in 90 Fällen" (Juden und Polen) zu einer Zuchthausstrafe verurteilt.

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Dr. phil. Matthias Schröder wird die Biografien von Erhard Kroeger und anderen vorstellen.

Eine Veranstaltung des Vereins Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus (LDNS) e.V. Tübingen und der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / BdA

„Wege der Tübinger Juden“ Eine Spurensuche: Präsentation der Neuedition des Films

Datum: 
Montag, 12.11.2018: 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Kino Museum, Kino 2, Am Stadtgraben 2, Tübingen

 „Wege der Tübinger Juden“ Eine Spurensuche

Ein Filmprojekt der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.

Präsentation der Neuedition des Films

Der Film entstand 2004 auf der Grundlage von Interviews, die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Tübingen zwischen 1999 und 2001 mit ehemaligen Tübinger Juden in den USA, Israel und Tübingen geführt haben. Um auch den Nachkommen der ehemaligen Tübinger Juden den Film zugänglich zu machen, wurde er 2018 mit englischen Untertiteln versehen. Einen finanzielle Förderung des Kulturamtes der Universitätsstadt Tübingen machte dies möglich.

Der Film wird im Beisein der jüdischen Gäste in einer öffentlichen Veranstaltung gezeigt.

Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. 

Rückblicke, Einblicke, Ausblicke Die zweite und dritte Generation der ehemaligen Tübinger Juden im Gespräch mit den Nachkommen der Tätergeneration

Datum: 
Sonntag, 11.11.2018: 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Rathaus Tübingen, Marktplatz

Rückblicke, Einblicke, Ausblicke

Die zweite und dritte Generation der ehemaligen Tübinger Juden im Gespräch mit den Nachkommen der Tätergeneration
Veranstalter ist die Stadt Tübingen und die Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. 

Filmvorführung: „Der Staat gegen Fritz Bauer“

Datum: 
Freitag, 26.10.2018: 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Kino Museum, Saal: Studio, Am Stadtgraben 2, Tübingen

Filmvorführung: „Der Staat gegen Fritz Bauer“
(Deutschland 2015, Regie: Lars Kraume)

Der Spielfilm widmet sich Fritz Bauers unermüdlichem Kampf für die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands. Es wird deutlich, wie politisches Kalkül, Unwille und Schlussstrichdenken sowie Denunziation von Bauer und seinen Mitarbeiter_innen in der jungen Bundesrepublik diese Aufarbeitung erschwert hat. 

Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und Kino Museum

Eintritt: 9 €

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