Podiumsgespräch: Vergessene Opfer – Was kann die historisch-politische Bildung „wiedergutmachen“?

Podiumsgespräch: Vergessene Opfer – Was kann die historisch-politische Bildung „wiedergutmachen“?

Datum: 
Mittwoch, 06.06.2018: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Saal Volkshochschule Tübingen Katharinenstr. 33

Als Marginalisierte werden Menschen oder Gruppen
bezeichnet, die ausgegrenzt wurden. Es soll konkreter
um die Ausgrenzung von Minderheiten durch die
Nationalsozialisten gehen – und v.a. darum, wie sich
diese Ausgrenzung auch nach 1945 in der so häufig gelobten
Erinnerungskultur der BRD fortsetzte. Beispielsweise
Sinti und Roma, Homosexuellen oder sogenannte
„Asoziale“ mussten lange um Anerkennung als Opfer des
NS kämpfen bzw. tun dies noch heute.
Wie sieht der heutige Umgang mit diesen „Vergessenen“
aus? Wie ist der Stand der Forschung und welche
Schwierigkeiten gibt es? Diese Fragen und weitere sollen
im Podiumsgespräch mit Vertreter_innen der historischpolitischen
Bildungsarbeit gestellt werden.
 

Gäste:
Ilona Lagrene, Ehemalige Vorsitzende des Landesverbandes
Deutscher Sini und Roma Baden-Würtemberg,
Bürgerrechtlerin, Heidelberg
Katharina Ruhland, Max Mannheimer Studienzentrum,
Dachau
Jens Kolata, Geschichtswerkstatt Tübingen
Veranstalter:
Jugendguides der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
www.geschichtswerkstatt-tuebingen.de/jugendguides