Veranstaltungstermine

Donnerstag, 29.10.2020: 20.00 Uhr

Die Corona-Pandemie und der Verschwörungsvirus Vortrag von Lucius Teidelbaum

  • Die Corona-Pandemie und die auf sie folgenden Beschränkungen ab Mitte März 2020 sorgten für starke Verwerfungen in der Gesellschaft. Gegen die Beschränkungen gingen ab Anfang April Tausende auf die Straße. Doch sie demonstrierten nicht nur gegen die Einschränkungen, sondern vertraten auch Verschwörungserzählungen. Demnach würden finstere Mächte hinter der Corona-Krise stecken. Die Suche nach Schuldigen an der Pandemie und die Beschränkungen führte viele Menschen auf das verschwörungsideologische Glatteis. Problematisch daran ist u.a., dass Verschwörungsideologien strukturell anschlussfähig an den Antisemitismus sind.
    Über die Proteste und ihre problematischen Inhalte referiert Lucius Teidelbaum, freier Journalist und Buchautor.
    Eintritt: frei
    Anmeldung vorab bitte per Email unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer an info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de.

Veranstaltungsort:

Epplehaus, Karlstraße 13, 72072 Tübingen

Donnerstag, 05.11.2020: 19.00 Uhr

„Mehr Selbstbewusstsein“. Der Kampf der Juden für die Weimarer Republik und gegen Antisemitismus Online-Vortrag von Dr. Martin Liepach, Fritz-Bauer-Institut Frankfurt

  • Im Juni 1932 forderte der Berliner Polizeivizepräsident Bernhard Weiß von seinen Glaubensgenossen „Mehr Selbstbewußtsein“. Sein Beitrag kann in eine ganze Anzahl von politischen Äußerungen bürgerlicher Juden eingereiht werden, die zwischen Kritik und Engagement für die erste deutsche Demokratie changieren. Nach dem Ersten Weltkrieg hatten die deutschen Juden mit einer Reihe neuer antisemitischer Stereotypen zu kämpfen. Der Vortrag zeichnet akzentuiert wesentliche Stationen und Haltungen der deutschen Juden im Eintreten für die Weimarer Republik und im Abwehrkampf gegen den Antisemitismus nach.
    Der Referent, Dr. Martin Liepach, ist Lehrbeauftragter am Historischen Seminar an der Universität Frankfurt am Main, Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts, Mitglied u.a. in der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft des Leo-Baeck-Instituts in Deutschland. Er hat zahlreiche Publikationen zur deutsch-jüdischen Geschichte in der Weimarer Republik sowie zum didaktischen und museumspädagogischen Bereich vorgelegt.
    Anmeldung für den online-Vortrag: info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de
    Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.

Veranstaltungsort:

Online

Donnerstag, 26.11.2020: 19.00 Uhr

Digitale Vorstellung des Forschungsprojekts „Tübinger NS-Akteure“

  • Wer waren die Tübinger Nationalsozialisten? Dieser Frage sind in einem langjährigen Forschungsprojekt der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und des Vereins für ein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. zahlreiche AutorInnen nachgegangen. Ihre Ergebnisse in Form von Biografien werden auf einer Webseite veröffentlicht, die am 26. November online gehen wird. Das Projekt wird zu diesem Anlass in einem digitalen Vortrag vorgestellt werden.
    Anmeldung für den digitalen Vortrag unter: info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de
    Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und Verein für ein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V.

     

Veranstaltungsort:

Online