Veranstaltungstermine

Führung der Jugendguides zum Thema Erinnerungskultur

Datum: 
Samstag, 05.05.2018: 15.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Synagogenplatz, Gartenstraße, Tübingen

Am Samstag 5. Mai 2018 um 15.00 Uhr veranstalten die Jugendguides der Geschichtswerkstatt e.V. eine Führung zum Thema Erinnerungskultur in Tübingen. Die Führung beginnt am Synagogenplatz (Gartenstraße). Dort wird über den schwierigen Prozess der Erinnerung an den Umgang mit Juden während der NS-Zeit berichtet. Weiter geht es am Holzmarkt und um den Umgang mit Sinti und Roma. An der Jakob-van-Hoddis-Staffel wird das Problem einer Straßenumbenennung betrachtet. Zum Schluss steht beim Gräberfeld X der Umgang mit „medizinischer“ Forschung der Nationalsozialisten im Mittelpunkt. Die Führung wird von den Jugendguides Ella Detscher,

 

Clara Wolkenhauer, Valentin Heinze und Sophia Bendel durchgeführt. 

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Vortrag ‚Schwules Tübingen in der Nachkriegszeit‘ von Karl-Heinz Steinle

Datum: 
Donnerstag, 17.05.2018: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

VHS Tübingen, Katharinenstraße 18, Tübingen, Saal

Der Berliner Historiker Karl-Heinz Steinle entwickelt ein Panorama des schwulen Tübingen in den Jahren 1945 bis 1970. Sie sind geprägt vom § 175 StGB, der in seiner von den Nationalsozialisten verschärften Fassung bis 1969 bestehen blieb. Steinle geht ein auf die besonders hohen Ermittlungszahlen in Baden-Württemberg, auf Personen, die verfolgt wurden, aber auch auf Aktivitäten in Tübingen im Zuge der Liberalisierungsdebatten in den 1960er Jahren.
Karl-Heinz Steinle ist Historiker. Sein Schwerpunkt ist die Kulturgeschichte der Homosexualität in Deutschland und Europa von 1945 bis 1970.
Eintritt frei!
veranstaltet in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Tübingen-Reutlingen e.V., dem Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen und der VHS Tübingen e.V.

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Lesung aus ‚Pici‘ mit Robert Scheer

Datum: 
Donnerstag, 29.11.2018: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

ClubVoltaire, Haaggasse 26B Tübingen

2014 erzählte die 90jährige Elisabeth Scheer, genannt Pici (die Kleine), in Israel ihrem Enkel Robert ihre Lebensgeschichte, der daraus ein Erinnerungsbuch machte. Sie wuchs auf im rumänischen Carei, das 1940 ungarisch und 1944 von den Deutschen besetzt wurde. Die ganze Familie wurde über die Ghettos in Carei und Satu Mare nach Auschwitz deportiert. Nur sie überlebte, ihr Leidensweg in den KZs Walldorf und Ravensbrück dauerte noch bis Kriegsende. Nach Carei zurückgekehrt, heiratete sie den Kommunisten Izidor Scheer und wanderte mit ihrer Familie 1986 nach Israel aus.
Der Schriftsteller Robert Scheer wurde in Rumänien geboren, studierte in Haifa und Tübingen Philosophie, schrieb auch schon über das Leben in Israel und lebt heute in Tübingen.
Eintritt frei


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