Veranstaltungstermine

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Präsentation des Buches "Ausgrenzung, Raub, Vernichtung.

Datum: 
Mittwoch, 25.09.2019: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Gemeindesaal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW), Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart

Einladung für die Präsentation des Buches "Ausgrenzung, Raub, Vernichtung. NS-Akteure und >Volksgemeinschaft< gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern." Die öffentliche Veranstaltung findet am 25.September 2019 um 19 Uhr im Saal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg mit Vortrag, Herausgebergespräch und Empfang statt. Aus Sicherheitsgründen ist eine Anmeldung bei der IRGW erforderlich. (siehe Flyer).

Die fast 600seitige Publikation kostet 18 Euro. Sie ist das Ergebnis mehrjähriger Forschung von 28 Autorinnen und Autoren und wird vom Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb, dem Landesarchiv Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung herausgegeben. 

Flyer zur Veranstaltung

Gedenkstunde an die Pogromnacht am 9. November 1938

Datum: 
Samstag, 09.11.2019: 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Gartenstrasse 33, Tübingen

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Gedenken am Synagogenplatz

Es wird Beiträge von Mitgliedern der Familie Silbermann (Nachkommen von Leopold Hirsch, dem ersten Juden, der 1850 das Tübinger Bürgerrecht errang und dessen von ihm gegründetes Textilgeschäft bis zur zwangsweisen "Arisierung" 1938/39 drei Generationen lang in Familienhand lag), der Universitätsstadt Tübingen und der Jungen Geschichtswerkstatt Tübingen geben. Die Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. wird die Gedenkveranstaltung moderieren. 

Von „Giovine Europa“ über „Jeune Europe“ zu „Jungeuropa“ - Eine ideologische Zeitreise zu den Europakonzeptionen der Neuen Rechten

Datum: 
Dienstag, 19.11.2019: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Epplehaus, Karlstraße 13, 72072 Tübingen

Von „Giovine Europa“ über „Jeune Europe“ zu „Jungeuropa“ - Eine ideologische Zeitreise zu den Europakonzeptionen der Neuen Rechten
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Vortrag von Volkmar Wölk

In ganz Europa gibt es Parteien der extremen Rechten, die allesamt zuerst nationalistisch sind und die sich zumeist als „europakritisch“ bezeichnen. Und in ganz Europa gibt es eine intellektuelle „Neue“ Rechte, die von ihrem Anbeginn an die Entwicklung von Europakonzeptionen als ein Hauptmerkmal hatte. Sie ist auf der Suche nach Möglichkeiten rechter Politik „jenseits des Nationalismus“. Für sie ist der Nationalstaat gar „eine obsolete Form des Politischen“. Sie reklamiert für sich, das „Junge Europa“ zu repräsentieren, das gegen das alte, verbrauchte Europa der liberalkapitalistischen Demokratien steht. Ihr Europa soll das einer „Dritten Weges“ jenseits von Kapitalismus und Marxismus sein. Volkmar Wölk untersucht die Ideengeschichte der Europastrategien der „Neuen“ Rechten und zeigt deren Wurzeln in den europäischen Faschismen auf.

 

Volkmar Wölk (*1952), lebt in Sachsen und arbeitet dort als Publizist, Übersetzer und Erwachsenenbildner. Mitbegründer der Fachzeitschrift „Der Rechte Rand“ und noch immer deren Autor. Seit vierzig Jahren in der antifaschistischen Arbeit aktiv. Schwerpunkte: Neue Rechte, Europavorstellungen von rechts, Geschichte der Nationalrevolutionäre.

Eintritt frei.

Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und des Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus e.V. Tübingen im Rahmen der Reihe zu 81 Jahre Reichspogromnacht der Universitätsstadt Tübingen. 

Filmvorführung / Movie Screening „Wege der Tübinger Juden“

Datum: 
Montag, 25.11.2019: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: 

Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen, Karlstraße 3, 72072 Tübingen

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1933 lebten in Tübingen 101 Jüdinnen und Juden. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten gelang 23 Tübinger Jüdinnen und Juden die Flucht nicht mehr; sie wurden Opfer der Shoah. Die anderen waren gezwungen worden, ihre Heimat zu verlassen und ein neues Leben in der Schweiz, den USA oder dem britischen Mandatsgebiet Palästina aufzubauen.

2004 entstand auf der Grundlage von Interviews, die Mitglieder der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. zwischen 1999 und 2001 in Tübingen, Israel und den USA geführt hatten, der Film „Wege der Tübinger Juden – Eine Spurensuche“. In ihm kommen ehemalige Tübinger Jüdinnen und Juden zu Wort, die über ihre Kindheit und die Erfahrung der Diskriminierung in Tübingen sowie ihre Fluchtgeschichten erzählen. Viele der Interviewpartnerinnen und -partner sind seit der Erstveröffentlichung verstorben, aber der Film „Wege der Tübinger Juden“ bleibt als ihr Vermächtnis für die nachkommenden Generationen bestehen.

Die Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. zeigt den Film, der dank großzügiger Unterstützung der Universitätsstadt Tübingen 2018 englisch untertitelt (Übersetzung: Benedict von Bremen) und vom Zentrum für Medienkompetenz der Eberhard Karls Universität Tübingen digitalisiert werden konnte, in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Tübinger Reihe „81 Jahre Reichspogromnacht“.

Eintritt frei.

In 1933, 101 Jews lived in Tübingen. After the Nazis had come to power, 23 Tübingen Jews were not able to escape and became victims of the Shoah. The other Tübingen Jews were forced to leave their hometown and start a new life from scratch in Switzerland, the United States, or Mandatory Palestine.

In 2004, the movie “Wege der Tübinger Juden – Eine Spurensuche” (“Paths of Tübingen Jews: A Search for Traces”) was published. It is based on interviews conducted by members of the Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. in Tübingen, Israel, and the U.S. between 1999 and 2001. In the movie, former Tübingen Jews tell their stories about their childhood years in Tübingen, the experience of being discriminated against under Nazi rule, and how they escaped and started a new life abroad. Many of the interviewees have since passed away, but the movie “Paths of Tübingen Jews” remains their legacy for future generations.

Thanks to generous support by the Universitätsstadt Tübingen, the movie received English subtitles (translation: Benedict von Bremen) and was digitized by the Tübingen University Center for Media Competence in 2018.

The Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., in cooperation with the German-American Institute Tübingen d.a.i, shows the movie in German with English subtitles as a part of Tübingen remembering 81 years of Crystal Night.

Free admission.