Wer wir sind

Wer wir sind

Die 1984 gegründete Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, dem Berufstätige, Studierende und ältere Tübinger Bürger angehören. Im Gespräch zwischen den Generationen werden Ansätze für ein Lernen aus der Geschichte deutlich. Darüber hinaus gibt es ein Büro, das für Anfragen offensteht und in dem ein Archiv zur jüdischen Geschichte in Tübingen untergebracht ist. Themen der Geschichtswerkstatt Die Tübinger Geschichtswerkstatt beschäftigte sich anfangs mit den Spuren der ersten Nachkriegsjahre in Tübingen. Anläßlich des 50. Jahrestages der Reichspogromnacht 1988 recherchierte die Geschichtswerkstatt für das Buch „Zerstörte Hoffnungen. Wege der Tübinger Juden“, das 1995 erschienen ist. Seither beschäftigt sich die Tübinger Geschichtswerkstatt mit unterschiedlichen Themen der jüdischen Geschichte, dem Antisemitismus und dem Nationalsozialismus. Dazu wurden zwei große Projekte im Rahmen der Erinnerungskultur realisiert, wie zum Beispiel das Denkmal Synagogenplatz (2000/2001) und ein Film über die Tübinger Juden im Jahr 2004. Im Jahr 2009/2010 wurde eine Veranstaltungsreihe „Vom braunen Hemd zur weißen Weste“ durchgeführt mit acht Vorträgen, die auch in einer gleichnamigen Publikation veröffentlicht wurden.
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